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Reizdarm

Behandlung

Yoga

Die Behandlung des Reizdarm-Syndroms hat zum Ziel, die Beschwerden zu lindern. Die Therapie richtet sich nach den jeweils vorherrschenden Beschwerden und umfasst Diät, Medikamente und Psychotherapie. Im Rahmen der Diät sollen vor allem stark blähende Lebensmittel gemieden werden. Außerdem ist es sinnvoll, mehrere kleine Portionen zu verzehren statt wenige große. Zur Stressbewältigung haben sich progressive Muskelentspannung und autogenes Training bewährt. Medikamente wie krampflösende Mittel, Durchfallpräparate oder Schmerzmittel sollten nur zeitlich begrenzt zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden.

Zur unterstützenden Behandlung des Reizdarms eignen sich auch innerliche und äußerliche pflanzliche Anwendungen, zum Beispiel das Einreiben mit Kümmelöl bei Bauchkrämpfen. Auch Pfefferminze beruhigt den Reizdarm. Flohsamenschalen werden zur Stuhlregulierung eingesetzt, da sie im Darm eine große Menge Flüssigkeit an sich binden und so die Darmtätigkeit auf natürliche Weise fördern. Gegen Blähungen helfen Kümmel-, Fenchel- und Anispräparate oder Tees.

Verdauung sanft stabilisieren

Bei von Durchfall geprägtem Reizdarm ist eine Kombination der Heilpflanzen Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille (als Kombinationspräparat in der Apotheke) hilfreich. Seine Wirkung als pflanzliches Durchfallmittel beruht auf seinen entzündungs- und sekretionshemmenden, adstringierenden und absorbierenden Eigenschaften. Die Flüssigkeitsabgabe in den Darm wird vermindert, schädliche Stoffe werden gebunden und ausgeschieden. Die enthaltene Kamille wirkt außerdem krampflösend und entblähend. So wird auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabilisiert.

Heilpflanzen sinnvoll kombinieren – mit vereinten Pflanzenkräften