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Magen-Darm-Infekt

Beschreibung

Frau eilt zur Toilette

Der Magen-Darm-Infekt (Gastroenteritis, umgangssprachlich auch Magen-Darm-Grippe ) gehört weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Fast jeder Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens ein- oder mehrmals daran. Verursacht wird der Infekt von Bakterien, Viren oder Einzellern. Die Erreger werden meist über Wasser oder Lebensmittel aufgenommen. Sie bewirken eine Schädigung der Schleimhaut, so dass Magen und Darm die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen können.

Die Erkrankung beginnt meist mit Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen. Durchfall kommt oft nach einigen Stunden dazu, auch krampfartige Bauchschmerzen und Fieber können auftreten. Die Patienten fühlen sich müde und schwach. Das Ausmaß der Beschwerden ist abhängig von der Art des Krankheitserregers und der Immunabwehr der Betroffenen. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem leiden häufiger an Magen-Darm-Infekten und haben stärkere Beschwerden.

Durch häufiges Erbrechen und ausgeprägte Durchfälle können schwere Flüssigkeitsverluste und Störungen des Mineralienhaushaltes auftreten (z. B. Kaliumverlust). Das kann zu Kreislaufproblemen mit Schwindel bis hin zum Kollaps führen. In sehr schweren Fällen kann es zum Nierenversagen kommen.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollte Erbrochenes und Stuhl von Betroffenen schnellstmöglich vollständig entsorgt werden. Nach Benutzung sollte eine Desinfektion der Toilette erfolgen.

Weitere Informationen

Magen-Darm-Infekt - Behandlung
Expertenrat Magen-Darm-Infekt