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Reizdarm

3 Fragen an: PD Dr. med. Miriam Goebel-Stengel, 1. Vorsitzende des MAGDA (Informationsforum für Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen), Leitende Oberärztin Klinik für Gastroenterologie und Ärztliche Direktorin Helios Klinik Rottweil

Frau Dr. Goebel-Stengel, welche Leistungen und Services bietet MAGDA Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen, besonders bei Reizdarm, an?

MAGDA ist ein Informationsforum von Magen-Darm-Experten aus Medizin und Wissenschaft, das auf verschiedenen Kommunikationskanälen präsent ist. Zum einen können sich Betroffene und Interessierte auf unserer Homepage über das Reizdarmsyndrom (aber selbstverständlich auch andere Themen wie Zöliakie oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten) informieren. Hier finden sich auch neue Literaturhinweise zum Thema, Hinweise über Beiträge in Funk und Fernsehen oder Studienaufrufe. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in unserem Expertenregister einen Reizdarmspezialisten in Wohnortnähe zu finden. Unser Facebook-Kanal bietet Gelegenheit sich direkt mit uns zu vernetzen.

Wichtig ist uns auch der persönliche Kontakt: Im Rahmen großer medizinischer Fachkongresse organisieren wir regelmäßig Patienteninformationsveranstaltungen, bei denen unsere medizinischen Experten vor Ort sind, Vorträge zum Thema halten und für Fragen persönlich zur Verfügung stehen.

Wie bewertet das wissenschaftliche Gremium von MAGDA pflanzliche Arzneimittel in der Reizdarm-Therapie?

Pflanzliche Arzneimittel haben einen großen Stellenwert in der Reizdarmtherapie und werden sehr oft angewandt, da sie von Seiten der Patienten gut toleriert werden und gute Wirksamkeit zeigen.

Was sind für Sie die drei wichtigsten Empfehlungen an Reizdarmpatienten?

  1. Unbedingt Kohlenhydratunverträglichkeit (Laktose, Fruktose) testen lassen

  2. Ernährungsberatung wahrnehmen

  3. Ruhe bewahren. Die Symptome können in den meisten Fällen gut kontrolliert werden.